Irland 2014 – 3. Umzug

Und wieder ist Umzugstag! Heute ziehen wir gen Süden, immer weiter die Küste runter mit Pausen in kleinen Buchten, Stränden und schönen Aussichten – so wie uns das gefällt.

Bevor wir unsere üblichen Jagdgründe erreichen, erkunden wir die Ecken die wir bisher noch nicht gesehen haben. Kinvarra ist so ein Ort, der erst unscheinbar aussieht, aber zumindest rund um den Pier sehr malerisch in der Morgensonne liegt….

Der folgende Küstenabschnitt ist sicherlich mit das schönste, was Irland zu bieten hat, aber so überlaufen wie heute haben wir ihn noch nie erlebt. Könnte an den ganzen Schildern für den Wild Atlantic Way liegen, die hier überall aufgestellt wurden. Oder jemand hat die Saison verlängert, ohne uns Bescheid zu geben. Überall Touristen 😉

Auch einer unserer Lieblingsplätze – Doolin – ist leider völlig überlaufen. Das kennen wir vom ersten Parkplatz, aber bisher konnte man am hinteren Ende der Bucht ohne Probleme seiner Wege gehen und die Einsamkeit und Aussicht auf die Aran Inseln genießen. JETZT gibt es hier einen neuen Caravan-Park, Busladungen von Touristen, Gatter, Zäune und eine Riesenbaustelle vermutlich für einen neuen Anleger für die Boote zu den Cliffs of Moher und die Arans. Wir sind enttäuscht und bleiben nicht lange.

Es ist eine liebgewonnene Tradition unserer Irlandurlaube, einen Stopp im Rock-Shop zu machen und ein Souvenir zu erstehen. Auch hier haben wir das Gefühl, dass wesentlich mehr Leute unterwegs sind, als wir aus der Vergangenheit kennen.

Schließlich machen wir den obligatorischen Halt in Lahinch; wo wir diesmal zwar keine Surfer sehen (es ist gerade Hochwasser und kaum Wellengang); aber dafür ungestört über die Promenade spazieren können ;-).

Auch in Kilkee ist heute die Hölle los, aber bei dem Wetter ist das wohl nicht mehr verwunderlich. Am George’s Head sind wir nicht wie sonst alleine, die Nachbarhäuser sind bewohnt. Hält uns aber nicht davon ab, gleich die Couch vor’s Fenster zu ziehen um den Sonnenuntergang zu verfolgen.

Irland 2014 – Galway

Freitag Morgen und es sieht so aus, als müssten wir heute auf die Sonne verzichten. Zwischendurch regnet es sogar ;-). Wir beschließen nur eine kurze Tour nach Galway zu machen und ansonsten unseren müden Knochen einen ruhigen Nachmittag zu gönnen.

Irland 2014 – Lough Corrib

Heute machen wir uns auf, die Gegend am Lough Corrib, Irlands größtem See zu erkunden. Der aufmerksame Leser kann sich denken, dass wir natürlich wieder auf Geocacher-Tour gehen :-). Und wieder mal entdecken wir dadurch einen echten Geheimtipp: Ross Errilly Friary – ein ehemaliges Franziskanerkloster von 1351. Besonders bemerkenswert ist der komplett erhaltene Kreuzgang. Wir sind so begeistert, dass wir jede Menge Fotos machen 😉

Obwohl es kaum eine Steigerung geben kann, fahren wir am See weiter in Richtung Norden. Immer wieder erhaschen wir einen Blick auf eine der 365 Inseln, die im See liegen (sollen); wir haben nicht nachgezählt 😉

Sonne, Wasser, Steine und grüne Wiesen – was will das Urlauberherz mehr 🙂

Und wem Lough Corrib noch nicht ausreicht, direkt darüber liegt Lough Mask, mit einem schönen Rundweg, der die folgenden Ausblicke bietet 😉

Irland 2014 – Zwischenmeldung

Wir unterbrechen unseren Blog um an unsere ehemalige Irland-Reisebegleitung Karina liebe Grüsse zu senden.

Sie ist hier immer noch als grosse Steinwurfmeisterin 🙂 bekannt; also haben wir so lange mit Steinchen geworfen bis das hier raus kam:

Alles Gute aus Irland!!!

Irland 2014 – Connemara

So langsam schwächelt das Wetter ein bisschen – und wir auch :-). Aber das heißt nur, dass wir morgens einfach ein bisschen länger brauchen, bis wir wieder auf der Straße sind….

Heute machen wir uns auf nach Connemara, eine Gegend, die im Hinterland vor allem aus Steinen und Heidelandschaft besteht, immer wieder unterbrochen von kleinen und großen Seen.

In den Bergen wird unter anderem Marmor gewonnen und natürlich auch gleich in diversen Werkstätten verarbeitet. Wir sind einfach immer wieder überrascht, dass es hier überhaupt so hohe Berge gibt 🙂

In Clifden besuchen wir die Reste von Clifden Castle inklusive der von Erbauer John D’Arcy aufgestellten Menhire auf den Hügeln des Anwesens. Der Weg bis zum Schloss ist zwar abenteuerlich (Kuhpfad, Feldweg, Schotterpiste), aber für irische Verhältnisse gut zu Fuss zu bewältigen. Erst auf dem Rest des Rundwegs ist Kondition und Improvisation gefragt. Da geht es durch kleine Bäche, ausgewaschene Ravinen und endet spontan an einem Viehgatter, so dass man sich seinen Weg über eine Schafsweide selber suchen muss. Aber Diane meistert auch diese Amateur-Querfeldein-Herausforderung!

Versteckt im Gebüsch von Moynard finden wir noch diesen, der heiligen Maria gewidmete, Schrein mit diversen Figuren und Votivgaben. Ähnliche Installationen findet man hier immer wieder auch an Kirchen. Ausdruck des tief verwurzelten Glaubens der Bevölkerung.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Stopp für ein paar Fotos von Kylemore Abbey, die älteste irische Benediktinerinnenabtei.

Heute ist es diesig und es hat schon etwas mystisches, wenn die Silhouetten der Berge am Horizont aus dem Dunst auftauchen und immer wieder in den Wolken verschwinden.