Irland 2018 – Anreise

Der Mai ist schon fast rum, höchste Zeit für uns in den Urlaub aufzubrechen. Auch diesmal geht’s mit dem tapferen Cachermobil nach Irland. Die Anreise per Fähre ist vom Kontinent schon ein wenig beschwerlich, die einzige Direktverbindung besteht ab Frankreich und bis nach Cherbourg sind es schon mal satte 800 km. Diesmal wollen wir das nicht am Stück fahren und machen einen Zwischenstopp in Rouen – naja fast in Rouen jedenfalls. Unser Hotel ist günstig und als wir ankommen, stellen wir fest, dass wir nicht wie gedacht direkt in Rouen sind, sondern in einem Vorort, den wir allerdings aus einem früheren Urlaub auch schon kennen :-). Wir machen noch einen kurzen Spaziergang am Viadukt um die Beine zu strecken, aber dann ist der Tag für uns auch zu Ende. Am nächsten Morgen brechen wir auf in Richtung Bayeux, wo wir auch schon einen Tag verbracht haben; allerdings wurde uns seinerzeit der Zutritt zum berühmten Wandteppich versagt. Heute klappt der Besuch und wir können uns den fast tausend Jahre alten Comic in Ruhe ansehen. Die weitere Anreise haben wir letztes Jahr schon dokumentiert, was man hier nachlesen kann.

Unser Lager schlagen wir für die erste Woche wieder in der Nähe von Kenmare auf, da wir letztes Mal festgestellt haben, das wir hier noch nicht alles gesehen haben :-). Die Ferienhaussiedlung erreicht man nur über den „Ring of Kerry Golfclub“ und liegt daher sehr malerisch. Obwohl noch dunkle Regenwolken am Himmel stehen, lohnt sich der Abendspaziergang.

Wilhelmshaven März 2018 – Frost und Eis im Jadebusen

Ein Tagestrip hat uns Anfang März nach Wilhelmshaven und eher zufällig auch an den Südstrand geführt. Zu unserer Überraschung finden wir statt dem sanften Plätschern der Nordsee eine eisige Stille und ein Meer von Eisschollen. Damit hatten wir trotz der aktuellen Kältewelle nicht gerechnet, aber es ist ein tolles Bild mit dem vielen Eis und etwas woran sich Lars auch nur ein einziges Mal aus seiner Kindheit erinnert. Natürlich muss so ein seltenes Motiv in Foto und Video festgehalten werden :-).

Dänemark 2018 – Ein bisschen von allem

In den nächsten Tagen ist das Wetter besser als die Vorhersage uns weismachen will und wir sind viel am Strand und hinter den Dünen unterwegs. Immer schön gemütlich und ruhig, genau das, was wir uns in dieser Woche vorgenommen hatten um mal richtig zur Ruhe zu kommen und den Kopf frei pusten zu lassen.

Und manchmal haben wir richtig Glück und sind genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Mit Rückenwind lässt es sich am Strand kilometerweit laufen. Und gut zu wissen, dass der beste Chauffeur der Welt am Ende wartet und man zurück im warmen Cachermobil fahren kann 🙂

Ja, auch wenn es für den Leser nicht so spannend ist, wir cachen uns durch Wälder und Dünen und wo immer möglich geht’s zwischendurch ans Wasser. So können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass man die etwa 20km von Rødhus bis Grønhøj gut am Strand fahren kann, wir haben es in Etappen ausprobiert 🙂 Es geht sogar noch weiter, fast bis Løkken, aber kurz vorher gibt es dann doch einen größeren Wasserabfluss, den wir unserem Auto nicht mehr zumuten wollten. Diese „Furten“ gibt es immer wieder auf der Strecke, aber mit ein bisschen Feingefühl im Fuß lassen sie sich gut überqueren.

Und wenn es dann doch zu ungemütlich draußen wird, machen wir es uns im Ferienhaus gemütlich. Eine „Billard/Kicker/Tischhockey-Tonne“ sorgt für nette Abwechslung vom mitgebrachten Beschäftigungsmaterial 🙂 Hier könnten wir es noch länger aushalten, aber leider ist es für uns schon wieder Zeit die Taschen zu packen und nach Hause zu fahren.

Dänemark 2018 – Rubjerg Knude und Co.

Es bleibt kalt und windig. Kommt uns bekannt vor, letztes Jahr war es auch so kalt, dass wir den Akku der Drohne immer vorwärmen mussten 🙂 Heute ist es dazu aber zu stürmisch um in die Luft zu gehen, auch wenn wir diesbezüglich schon deutlich mutiger geworden sind. Aber die Flugwetterapp zeigt alles rot und bitte am Boden bleiben. Machen wir, ist auch so ein schöner Ausflug zum Knude und seinem Leuchtturm. Wer partout nicht auf Flugbilder verzichten kann, muss sich mit denen von 2017 begnügen :-).

Bei unserem letzten Besuch waren wir von der Aussicht auf den Turm und der Drohne so gefesselt, dass wir glatt zwei am Weg liegende Caches nicht gehoben haben. Ein Versehen, dass wir heute wieder gut machen :-). Ansonsten ist es trotz Sonne wirklich wieder saukalt und der schneidende Wind kreiert Sandmuster wie wir sie uns auch auf dem Mond gut vorstellen könnten. Ansonsten fegt er den Sand dekorativ von der Düne herunter und es wird uns klar, wieso es Wanderdüne heißt 🙂 Kaum hat man sich den Sandberg halb hoch gekämpft, gibt der Sand nach und die nächste Windböe befördert einen ziemlich unelegant weiter bergab. Macht nicht soviel Spaß 😔. Aber da es mittlerweile deutlich weniger Müll am Turm gibt, muss man auch nicht mehr so hoch hinaus um den Anblick zu genießen.

Danach geht es noch ein Stückchen weiter nach Lønstrup. Ein wohl typischer Touristenort an der Küste, zu dieser Zeit etwas verschlafen, aber mit einem schönen Weg am Strand entlang (zumindest so lange man mit dem Wind geht 😉), ein paar Fischerböötchen und Wellen dazu und wir sind zufrieden mit der Mischung!

Und zum Abschluss gibt es natürlich noch eine Runde am Strand. Noch ein bisschen Wellen und Mond gucken bevor es dunkel wird. Und als wir dann nach Hause kommen, wissen wir auch endlich wofür die große Pfütze am Haus gut ist – genau ausgerichtet, dass sich der jetzt ganz volle Mond darin spiegelt 🙂