Zwischenzeitlich haben wir die Unterkunft, das Land und gefühlt auch die Klimazone und den Kulturkreis gewechselt. Es hat uns ans andere Ende der grünen Insel verschlagen, ins nordirische Küstenstädtchen Portrush.
Bye-bye Kenmare Bay
Kenmare Main Street
Was für eine Hochzeitsanzeige
Werbung in Macroom
Gut zu wissen!
Fleischfresser versus
Veganer
Es gibt sie noch
Reisewetter
Schöner Glauben
Ist das Kunst?
Vorsicht heiß!
Haben wir vorher eingebettet in den Ring of Kerry Golf Club in – unbeabsichtigt! – etwas elitärer Touristenlage im sommerlich warmen Kenmare ein bisschen über den Dingen geschwebt, sind wir hier mitten in einem Wohngebiet Tür an Tür mit den Einheimischen bei 18° und strammen Wind gelandet.
Und es dauert nicht lange, da wissen wir, dass Dan von gegenüber gerne mit Liam von nebenan über Rugby plaudert. Und Maisie ihr neues pinkes Fahrrad nicht gerne mit ihrer Freundin Lucy teilt, es aber bedenkenlos abends vor dem Haus auf dem schmalen Grasstreifen liegen lässt :-). Sonntag Morgen werden wir von den Kirchenglocken ebenso geweckt wie von der Kreissäge ein paar Strassen weiter. Mitten drin statt nur dabei!
Portrush
Crocknamack Road, Portrush
Im Viertel
Hirschbeleuchtung
Die Wohnhöhle
Unbeschreiblich
Hinterhof
Nachdem wir uns ein bisschen akklimatisiert haben, machen wir einen ersten Ausflug nach Benone Beach, mit Blick auf Mussenden Temple. Auch ohne Sonne sehr schön! Man kann mit dem Auto auf den Strand fahren, aber wir würden davon abraten, da sich diverse Fahrer im Sand festfahren und rausgeschoben werden müssen.
Nach unserer kurzen Stippvisite haben wir entschieden, dass der Killarney National Park einen längeren Besuch verdient hat und haben ihn heute noch mal zu unserem Tagesziel gemacht. Erster Stopp ist nochmal Lady’s View, weil diesmal auf dem ersten Parkplatz nicht ein einziger Platz besetzt ist. Wir schaffen es sogar, vor der nächsten Busladung die kleine Currywurst in die Luft zu bringen.
Leider ist das auch das letzte Mal, dass wir einen leeren Parkplatz vorfinden, der nächste am Torc Wasserfall quillt so über, dass wir gar nicht erst anhalten. Erst am Ross Castle scheint es etwas weniger überlaufen zu sein und wir machen unsere Runde.
Passt!
Ross Castle
„Alte“ Bootsschuppen
Warten auf Kundschaft
Wie im Märchen
Lough Leane
Killarney selbst ist auch voller Touristen, die in langen Autoschlangen hinter den hier überall angepriesenen Kutschen durch den Ort zuckeln. Wir möchten uns lieber nicht vorstellen, wie es hier zur Hochsaison zugeht ;-).
Jede Menge Besuch
Flott unterwegs
Strikte Mülltrennung
St. Mary’s Cathedral
Die sind schon mal aus dem Weg
Frodo zu Hause?
Der Aghadoe Aussichtpunkt mit Blick über Killarney und Lough Leane ist sicherlich kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem einen Abstecher wert, vor allem, wenn man den kleinen Abstecher zum letzten verbleibenden Turm von Parkavonear Castle macht. Sehr idyllisch, bis die nächste Busladung für einen Fotostopp einfällt ;-).
Parkavonear Castle Tower
Durchblick
Ross Castle im Grünen
3,2,1 Foto und weg!
Auch auf dem Rückweg dauert es, bis wir eine ruhige Ecke finden, um die Currywurst nochmal aufsteigen zu lassen. Offenbar ist die Bucht am Upper Lake ein beliebter Flugplatz, denn plötzlich ertönt das leichte Brummen einer zweiten Drohne. Aber der Pilot hat wohl nur eine Akkuladung und macht sich nach kurzem Flug wieder aus dem Staub.
Der Himmel verdunkelt sich dramatisch und wir machen nochmal Pause an der Lady’s View, diesmal am Hauptaussichtspunkt. Da das Café gerade schließt hält sich der Andrang in Grenzen. Also ab in die Luft mit der kleinen Wurst. Und dann kracht es plötzlich und nach anderthalb Jahren wird Lars zum Bruchpilot und die Drohne landet irgendwo im Gestrüpp…
Dank einiger hilfsbereiter US-Touristen können wir sie ziemlich schnell lokalisieren, aber sie baumelt für uns unerreichbar an einem Baum. Nur durch energisches Durchschütteln diese Baumes können wir sie schließlich befreien und sie landet weich im darunterliegenden Farn. Es zahlt sich aus, dass wir Qualität gekauft haben, denn bis auf die Standfüsschen geht nix verloren. Ein gerissener Rotor und ein aus der Halterung gerutschter Kameragimbal sind schnell wieder repariert und wir sehr erleichtert :-).
Upper Lake
Nochmal Lady’s View
Wir waren schwer in Versuchung
Ein Gewitter zieht auf
Moll’s Gap
Und zum Abschluss noch ein paar Drohnenaufnahmen, inklusive dem Material des ersten (und hoffentlich letzten) Crashs 🙂
Wie oft kann man einen Ort besuchen, bevor es langweilig wird? Bei einigen wird wahrscheinlich einmal reichen, aber die Halbinsel Dingle gehört für uns definitiv nicht dazu. Bisher haben wir aber nie genug Zeit gehabt, da die Anreise von der Grafschaft Clare aus uns immer ein paar entscheidende Stunden gekostet hat. Diesmal müssen wir nicht ständig ein Auge auf die Uhr haben, um die letzte Fähre über den Shannon zu erwischen und können uns ganz entspannt herumtreiben.
Trubel in Kenmare
Killowen Old Parish Church
Sehr vertrauenswürdig!
Unterwegs
Zeit um den Dingle Way ein Stück zu folgen und im Wald verborgene Ruinen zu finden. Auch wenn der Geocache, der uns hierher geführt hat, hinter Matsch und Modder verborgen bleibt weil bei diesem herrlichen Sommerwetter die Trecking-Schuhe zu Hause bleiben mussten….
Ruine im Wald
Braucht etwas Pflege
Auf dem Dingle Way
Killeton Church
Minimalistisch
Es werde Licht
Baumschmuck
Fenit Lighthouse
Blick über Tralee Bay
Als wir diesen Tag geplant haben, wollten wir unbedingt am Connor Pass fliegen. Die Chancen stehen 50/50, denn selbst wenn es ein wunderbarer Frühsommertag ist, kann sich der Pass in Wolken und Dunst verstecken, so dass man keinen Meter weit sehen kann. Aber heute haben wir Glück und obwohl es insgesamt eher dunstig ist, reicht die Sicht damit die kleine Curry Wurst abheben kann 🙂
Auf der anderen Seite huschen wir durch Dingle Town, denn wie jedes Mal finden wir es zu voll, zu laut und sind froh, als wir durch sind. Die Halbinsel hat so viele kleine bunte Orte zu bieten, da muss man sich den Stress hier wirklich nicht antun.
Mount Brandon
Häuser in Cloghane
Connor Pass Nordseite
Loughs am Connor Pass
Castlegregory
Connor Pass Südseite
Dingle Town
Colaiste Ide Herrenhaus
Equivalent zum Biergarten
Zeit für ein Pläuschen
Für den Slea Head Loop Drive sollte man sich ein bisschen Zeit nehmen, denn es gibt neben vielen alten Steinen auch jede Menge Aussichten auf die vorgelagerten Blasket Islands, die immer wieder zu Zwischenstopps einladen. Mittlerweile hat auch die Filmindustrie die grüne Insel entdeckt, was Fans von Game of Thrones und Star Wars sicher schon länger wissen. Aber wir hätten den Drehort Ceann Sibeal nicht unbedingt im Film wieder erkannt ;-).
Auf Dingle, befindet sich auch der kleine Strand, den wir unter uns nur „THE beach“ nennen. Eine kleine Bucht mit toller Brandung, die wir üblicherweise fast für uns alleine haben. Beim heutigen keltischen Hochsommerwetter haben aber doch einige Sonnenanbeter den Weg hierher gefunden. Diane nimmt trotzdem ihr obligatorisches Fußbad im Atlantik 🙂
Spätestens hier ist normalerweise Schluss für uns, aber heute können wir auch die Südküste erkunden; zumindest ein bisschen :-). Hussy’s Folly ist ein Ausguck? Wachturm? Burgruine? am Ende von Dingle Bay und nochmal eine gute Gelegenheit zum Fliegen. Inch Beach ein paar Kilometer weiter ist mit dem Auto befahrbar und hat mächtig Brandung. Zuviel für die kleine Currywurst und auch uns wird’s langsam etwas frisch; zumal die Sonne langsam hinter den Bergen versinkt und Licht und Wärme mit sich nimmt.
Hussy’s Folly
Rudelrudern
Dingle Bay Abendstimmung
Im Grünen
Wellenspaß
Inch Beach
Bye-bye Sonnenschein
Kemare Partymeile
Und zum Abschluss noch ein Sammelvideo mit den schönsten Currywurst Impressionen des Tages 🙂
Oft stellen wir im Urlaub fest, dass wir zwar jede Menge Ziele in der Umgebung unserer Ferienhäuser besucht haben, die eigentlichen Orte aber nur als Start bzw. Ziel unserer Tagesplanung berücksichtigt haben. Darum treten wir die kommenden Tage etwas kürzer und treiben uns in Kenmare und der Umgebung herum.
Der Fluss Sheen taucht hier überall mal wieder auf und man muss nur darauf achten, wo die nächste Brücke ist, um z.B. einen Wasserfall zu finden. Über das Örtchen Kenmare haben wir ja schon im letzten Urlaub gebloggt. Hier kann man sich wirklich gut ein oder auch mehrere Tage aufhalten.
Hier ist was los!
Shelbourne Street
Wasser überall
Sheen Falls
Mauerblümchen
Nicht unterkriegen lassen
Fachsimpeln
Castletownbere
Adrigole
Rudy was here
Ich liebe Männer die kochen
Und wenn auf dem Ring of Kerry zu viel los ist, dann liegt die Beara Halbinsel ja auch quasi um die Ecke. Auch darüber haben wir hier und hier schon ausführlich berichtet. Diesmal wollen wir abseits der „großen“ Straßen noch ein paar Kleinode finden, verwechseln aber leider auf der Karte unsere Route mit einen Reit- und Wanderweg, woraufhin wir ziemlich lange durch sehr abseits gelegene Gegenden gondeln. Wo der Grünstreifen in der Mitte der Strasse fast einen Meter breit und mit blühenden Wiesen übersät ist und doch immer wieder Häuser auftauchen, die bewohnt werden. Gibt es hier überhaupt Strom? Fließend Wasser? INTERNET???
Beara Hinterland
Where the streets have no name
Aber irgendwann hat die Zivilisation uns wieder und wir machen einen Abstecher zum Derreenataggart Steinkreis, der ein bisschen versteckt liegt, aber dafür auch nicht überlaufen ist. Wir treffen auf ein paar Touristen und haben eine nette Unterhaltung mit Besuchern aus New Jersey, die Kerry in einer Woche „abgrasen“ und noch viel verrückter nach alten Steinen sind, als wir 🙂
Zum Abschluss wollen wir nochmal über den Healy Pass fahren, aber diesmal ist die Aussicht durch Dunst etwas vermatscht. Gut, dass wir 2017 mehr Glück hatten. Dafür sorgt die freilaufende Schafspopulation heute für gute Unterhaltung :-).
Der keltische Hochsommer hält an und unser Ziel für heute ist wieder der Ring of Kerry, diesmal aber soweit und so lange, wie wir lustig sind. Wir beginnen aber diesmal am anderen „Ende“ in Killorglin, wo wir auf die Überreste des K-Fest stoßen; bestehend aus Müll, Verkehr und verkaterte Touristen. Aber die achtbögige Brücke über den Fluss Laune und die vielen Fähnchen geben trotzdem ein schönes Bild ab.
Unser Ferienhaus
Auf dem Golfplatz
Namenlose Ruine
Killorglin Bridge
Gassi fahren
An der Laune
Ausguck
Schaufensterhumor
Upper Bridge Street
Fairy Shop
Bunte Zeiten
Diese Stück des Rings ist noch nicht ganz so spektakulär, auch weil der Blick über Dingle Bay hinüber zur Dingle Halbinsel wegen des leicht dunstigen Wetters nicht ganz unsere – zugegebenermaßen hohen – Erwartungen erfüllt. Aber es gibt kleine nette Orte und den ein oder anderen Cache am Wegesrand. Aufgrund des strahlend blauen Himmels planen wir einen Zwischenstopp in Whitestrand, aber der Parkplatz ist schon völlig überfüllt, so dass wir von dem Vorhaben absehen und lieber weiterfahren.
Cromane Halbinsel
Elegantes Duo
Whitestrand Parkplatz
Lecker!
Blick nach Dingle
Dingle Bay
Danke!
Weiße Pracht
Drunter wäre auch schlecht…
Berg mit Mütze
Was zu verbergen?
Und dann kommen wir zum ersten Highlight des Tages – Ballycarbery Castle. Obwohl man die Ruine heute nicht mehr direkt besichtigen kann, genügt uns schon der Anblick von der Straße aus. Mit seinem efeubewachsenen Türmchen und den ein- und ausfliegenden Vögeln bedient es jedes Cliché einer romantischen Ruine, die von vergangenem Ruhm widerhallt. Und dankenswerterweise sind wir hier auch ganz ungestört :-).
Nicht weit entfernt findet man zwei weitere Ringforts – Cahergall Stone Fort und Leacanabuaile Stone Fort. Die Sonne knallt vom Himmel und wir entscheiden uns, nur das größere Cahergall Fort zu besichtigen. Im Inneren findet man noch die Überreste eines Rundhauses. Sehr entspannend, da nicht viel los! Und drum herum jede Menge fotogenes Viehzeug :-).
Cahergall Stone Fort
Treppauf, treppab
Der Ring im Ring
Mauerblümchen
Leacanabuaile Stone Fort
Kuh-kuck
Ich sehe alte Steine…
Lämmerfrühling
Es tauchen die ersten Werbeschilder für „Kerry’s Most Spektacular Cliffs“ auf. Klippen und Irland, wir sind interessiert. 4 Euro für Erwachsene ist noch in Ordnung, und wenigstens kostet das Parken dafür nix.
Der kleine Spaziergang zu den Klippen verläuft durch blühende Wiesen, was im Zwielicht der von den Bergen herabrollenden Wolken ein bisschen wie in Technicolor getaucht aussieht. Der erste Ausblick auf’s Meer zeigt im Dunst Puffin Island, bis zu den Skellig-Inseln reicht der Blick leider nicht. Aber wer rechts und links eine kleine Anhöhe erklimmt, der wird mit anderen Aussichten mehr als entschädigt; vorausgesetzt man mag Klippen und Steine, aber wer das nicht tut, ist wohl gar nicht erst hier :-).
Puffin Island
Falschparker?
Schon auf dem Rückweg zum Auto sehen wir auf der Straße ein Wohnmobil nach dem nächsten in den Wolken verschwinden. Und auch als wir weiterfahren verschluckt uns die weiße Masse bis wir auf der Rückseite der Berge wieder herauskommen.
Das Ende der Welt?
Mag keinen kalten Wolkennebel
Lichtspiel
In St. Finnian’s Bay ist der kleine Strand so verlockend, dass Diane doch noch zu ihrem Strandspaziergang inklusive Fußbad im ziemlich kalten Atlantik kommt, bevor wir uns langsam Richtung Feriendomizil aufmachen. Die goldene Stunde beschert uns dabei noch den ein oder anderen Zwischenstopp, weil bei den Aussichten einfach immer der Finger zum Auslöser zuckt 🙂
Kneipkur
Ballingskellig Castle
Und zum Abschluss gibt es auch noch einige Impressionen der kleinen Currywurst 🙂