Normandie 2015 – An der weißen Küste

Der Wetterbericht sagt für heute einen ziemlich sonnigen Tag voraus, den wir allerdings mit ordentlich Wind teilen müssen. Also beste Vorraussetzungen für einen Tag am Meer. Wir starten in Dieppe, was aber aus der Ferne deutlich besser aussieht, als wenn man mittendrin ist. Erster Stopp ist die Kirche Notre Dame de Bonscours hoch auf den Kreidefelsen über der Stadt, von wo wir einen ersten Blick auf die Alabasterküste werfen können.

Danach gondeln wir gemütlich von Geocache zu Geocache die weiße Küste hinunter. Leider sind die Klippen eher unzugänglich und bieten kaum Möglichkeiten zum Erkunden. Nur vereinzelt gibt es Zugang zum Strand, der hier aber nicht aus Sand oder Kies, sondern aus faustgroßen Steinen besteht, was auch nicht gerade zum Spazierengehen einlädt. Aber die Sonne scheint 🙂 Im Hinterland ist es zwar windstill, aber auch ein bisschen langweilig – könnte auch bei uns vor der Haustüre sein…

Letztendlich erreichen wir Étretat, berühmt für seine Felsentore, die man am besten von den Klippen sehen kann. Der Wind hat sich über Tag zum Sturm gemausert und hat es wirklich in sich. Trotzdem treiben sich rund um die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde jede Menge Leute rum, die für ein Foto der Bögen durch den Match schliddern. Wir natürlich auch! Von dieser Klippe sind verschiedene Piloten zur Atlantiküberquerung aufgebrochen von denen leider nicht alle angekommen sind. Ein weißer Pfeil soll daran erinnern.

Normandie 2015 – Rouen

Donnerstag Morgen und es geht wieder los. Da wir diesmal mit unserem eigenen Cacher-Mobil unterwegs sind, geht jede Selbstbeherrschung bezüglich unseres Gepäcks flöten – die Devise „können wir mitnehmen, wir haben ja Platz“ sorgt für ein volles Auto ;-).

Wir kommen super durch – kurze Stippvisite in den Niederlanden und Belgien und schwups sind wir in Frankreich. Da wir bereit sind, die nicht unerhebliche Maut zu bezahlen, kommen wir in den Genuss schöner, freier Autobahnen und kommen entspannt ans Ziel – Yvetot in der Normandie.

Der erste Tag führt uns nach Rouen – wo man auf viel Geschichte, Kultur und eine super-nette Altstadt trifft. Die Häuser und Gassen sind alt und eng, keine Freude für die Perspektive des Hobbyfotografen, aber viel Atmosphäre und schön zu gucken 🙂

Überall findet man kleine Läden und Galerien, die bei uns schon lange verschwunden sind. Manchmal sehr bunt, manchmal etwas schräg und manchmal einfach nur schön ;-). Es gib schließlich keinen Grund, warum nicht auch bei null Grad Stühle vor den Cafés auf Kundschaft warten sollten :-). Rouen kann man gut zu Fuß an einem Vormittag erkunden und wir können das jedem nur empfehlen.

Unser nächster Stopp ist die Abtei Jumièges, auch wenn von ihr nur noch eine Ruine steht. Kaum sind wir am Eingang, kommt die Sonne durch und wir können bei strahlend blauen Himmel durch die Gemäuer wandeln. Alle Freunde alter Steine und Gebäude kommen jetzt auf ihre Kosten 🙂

Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Stopp an der Seine zum Geocachen und Abendstimmung einfangen.

Irland 2014 – Rückfahrt und Resümee

Nach drei Wochen müssen wir heute wieder nach Hause. Leider findet ausgerechnet an diesem Samstag das Nachspiel des Finales im Hurling zwischen Kilkenny und Tipperary in Dublin statt (quasi der irische Superbowl). Zusammen mit einer Riesenbaustelle auf dem Umgehungsring führt dies zum wahrscheinlich einzigen Stau in Irland in 2014 – in dem wir drei unnütze Stunden rumstehen. Wir kriegen unseren Flieger ohne Probleme, aber das Tagesprogramm entfällt leider.

Zum Abschluss unseres Urlaubs noch ein Zahlen:

  • Hektische „LINKS LINKS LINKS“-Rufe vom Beifahrersitz in Irland: 0
  • Hektische „RECHTS RECHTS RECHTS“-Rufe vom Beifahrersitz zurück in Deutschland: 1
  • Geocaches gefunden : 75
  • Besuchte Grafschaften: 4
  • Fotos gemacht: 1999 (kein Scherz!)
  • Videos gemacht: 629
  • Gefahrene Kilometer:  4508
  • Regentage: 2,5
  • Mückenstiche Lars: 22
  • Mückenstiche Diane: 2
  • Kaminfeuer: 5
  • Geguckte Serienepisoden: 54
  • Vertilgte Möhren: 3kg
  • Nächte in zu kurzen Betten: 21

Irland 2014 – Sonniges „Wetten, dass…“

Letzter voller Urlaubstag und der Abschiedsspaziergang auf den Klippen macht den Abschied nicht leichter. Wir werden noch mal mit reichlich Sonne und Wellen verwöhnt. Und am Diamond Rocks Café treffen wir noch einmal den Hund, der uns schon auf so vielen Spaziergängen begleitet hat. Wobei er jetzt ein Alter erreicht hat, wo er lieber in seiner Hundehütte bleibt.

Nach einem schönen Strandspaziergang haben wir uns dann ein Päuschen verdient. Was passt besser, als die Aussicht vom Sessel aus zu genießen. Da kommt man vor lauter Bewunderung für die Bucht gar nicht zum Lesen 😉 .

Für den Abend haben wir uns einen landestypischen Zeitvertreib vorgenommen. Wir gehen zum Windhundrennen nach Limerick und sind sehr gespannt, was uns erwartet.

Statt auf der zugigen Tribüne zu stehen, gönnen wir uns ein 3-Gang Menü im Restaurant mit Wettservice am Tisch.

Dank ‚Going To Work‘, ‚A Decent Fellow‘ und ‚All Rock‘ (wer zum Henker denkt sich diese Namen aus ?!?), machen wir aus unseren € 20 ganze € 27,50 🙂 .

Jede Viertelstunde gibt’s ein Rennen und so langsam verstehen wir auch das System. Nach 11 Rennen sind wir satt, entspannt und entschlossen, dass im nächsten Urlaub zu wiederholen 🙂 .

Irland 2014 – Im Westen nichts Neues

Leider noch mal Regen – zwar nicht richtig kalt, aber der anhaltende Sprühregen macht es draußen doch recht ungemütlich. Wir drehen eine kleine Runde aber entscheiden dann, dass wir drinnen besser aufgehoben sind 🙂 . Endlich kommt das lange vernachlässigte Spielearsenal zum Einsatz; und Diane genießt ihre Variante des Irish Coffee – mit Baileys statt Whiskey.

Let the Games begin!

Das sehen wir gerade, wenn wir aus dem Fenster gucken:

Kilkee bei Nacht

Und das sieht man, wenn man in unser Fenster guckt:

Home Sweet Home